Google testet Berichten zufolge eine Gemini-App für Mac
Google arbeitet daran, einen nativen Gemini-Client für macOS bereitzustellen. Der Client umfasst Funktionen wie Websuche, Bildgenerierung und vieles mehr.
Während alle gespannt auf die neuen, von Gemini trainierten Apple Foundation Models warten, treibt Google die Entwicklung einer nativen Gemini-App für den Mac voran. Diese wird den von Anthropic und OpenAI angebotenen Apps ähneln.
Google bringt die Gemini-App nach der Partnerschaft mit Apple endlich auf den Mac
Apple und Google waren schon immer ein schwieriges Partnerpaar. Google Maps war auf dem iPhone schon vor Apple Maps verfügbar und Google ist bei der Integration neuer Apple-APIs in seine Apps stets eher zögerlich.

Seit der Ankündigung der Gemini-Partnerschaft hat sich einiges zugunsten von Apple verschoben. Zunächst wurde endlich eine native YouTube-App für Apple Vision Pro veröffentlicht, und nun erhält Gemini eine native App für den Mac.
Laut einem Bericht des App-Forschers M1Astra hat Google mit privaten Tests der neuen App begonnen. Die Gemini-App für den Mac wird ähnlich wie die ChatGPT- und Claude-Apps funktionieren, sobald weitere Funktionen hinzugefügt werden.
Es gibt noch keinen genauen Zeitplan für die Veröffentlichung der App, aber sie scheint kurz bevorzustehen. Da sie nicht davon abhängt, dass Apple die neuen Apple Foundation Models ankündigt oder veröffentlicht, könnte sie schon früher erscheinen.
Das sind gute Nachrichten, wenn Sie Gemini auf dem Mac nutzen. Bislang war der Zugriff auf Gemini – wenn auch in begrenztem Umfang – nur über das Web möglich.
Die Gemini-App wird das direkte Hochladen von Dateien ermöglichen, und es ist möglich, dass sie Zugriff auf Apps auf Ihrem Mac erhält. So könnte Gemini beispielsweise Informationen aus Kalender, Erinnerungen oder Fotos abrufen.
Apple drängt Google ganz offensichtlich zu einer stärkeren Einbindung in sein Ökosystem. Auch wenn die Einzelheiten der Vereinbarung der Öffentlichkeit nicht bekannt sind, trägt die verstärkte Synergie zwischen den Produkten von Apple und Google dazu bei, die Spannungen abzubauen, die durch Apples „Walled-Garden“-Ansatz entstanden sind.
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