Meta plant Ray-Ban Smart Glasses speziell für Brillenträger – Modelle „Scriber" und „Blazer" aufgetaucht
Meta entwickelt zwei neue Ray-Ban Smart Glasses speziell für Korrektionsgläser. Die Modelle „Scriber" und „Blazer" sind in FCC-Dokumenten aufgetaucht und sollen über Optiker verkauft werden.
Meta treibt sein Smart-Glasses-Geschäft weiter voran: Laut einem Bericht von Bloomberg plant das Unternehmen zwei neue Ray-Ban Smart Glasses, die speziell für Menschen mit Sehschwäche ausgelegt sind. Die neuen Modelle sollen sich von vorneherein für den Einbau von Korrektionsgläsern eignen – kein nachträglicher Umbau mehr.
Bislang ist es bereits möglich, die bestehenden Ray-Ban Meta Smart Glasses mit Korrektionsgläsern nachrüsten zu lassen. Die neuen Modelle sollen aber von Grund auf für diesen Anwendungsfall konzipiert sein. Ob das Unterschiede in der Akkukapazität, der Rahmenstärke oder dem Gewicht mit sich bringt, ist noch unklar. Laut Bloomberg werden die Brillen unter den internen Namen „Scriber" und „Blazer" entwickelt – beide Modelle sind bereits in FCC-Einreichungen aufgetaucht, was auf eine baldige Markteinführung hindeutet. Als Vertriebskanal sollen klassische Optiker und Brillengeschäfte dienen, was für Meta einen neuen Distributionsweg darstellen würde.
Die Ray-Ban Smart Glasses zählen derzeit zu den erfolgreichsten KI-Wearables auf dem Markt. Sie bieten integrierte Kameras, Mikrofone, Lautsprecher und seit neueren Versionen auch einen KI-Assistenten, der auf Sprachbefehle reagiert. Mit der Erweiterung auf Brillenträger erschließt Meta eine deutlich größere potenzielle Zielgruppe – schließlich benötigt weltweit über die Hälfte aller Menschen eine Sehhilfe.
Der Schritt zeigt, wie ernsthaft Meta die Smart-Glasses-Kategorie langfristig aufbaut. Gleichzeitig wächst der KI-Wearables-Markt insgesamt: Sprachassistenten werden immer leistungsfähiger, wie das jüngste Update von Gemini 3.1 Flash Live zeigt, und die Nachfrage nach alltagstauglichen KI-Geräten steigt. Auch im Bereich der Speicher- und Prozessortechnologie, die solche Geräte antreibt, gibt es Bewegung – wie die stark gestiegenen RAM-Preise durch den KI-Boom belegen. Einen weiteren Blick auf die KI-Strategie großer Tech-Konzerne bietet unser Artikel zur Neuausrichtung von OpenAI.
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