PlayStation Studios entfernt einige Verweise auf den PC von seiner Website
PlayStation Studios hat Teile seiner offiziellen Website aktualisiert, und diese Änderungen fallen mit den jüngsten Gerüchten zusammen, wonach Sony seine Pläne, seine Exklusivtitel auf dem PC zu veröffentlichen, überdenkt.
PlayStation Studios hat fast alle Verweise auf den PC von seinen offiziellen Websites entfernt. Die Änderungen betreffen mehrere Webseiten, auf denen das Unternehmen zuvor darauf hingewiesen hatte, dass seine First-Party-Spiele sowohl auf PlayStation-Konsolen als auch auf dem PC erhältlich sind.
Die Änderungen scheinen eher Aktualisierungen der Markenpräsentation zu sein als eine ausdrückliche Ankündigung einer neuen Richtlinie. Während PlayStation Studios zuvor Formulierungen verwendete, die den Spielekatalog als plattformübergreifend positionierten, werden in den überarbeiteten Texten nun die PlayStation-Konsolen stärker in den Vordergrund gerückt.
Erst in den letzten Jahren hat Sony damit begonnen, seine First-Party-Exklusivtitel auch für den PC zu veröffentlichen. Dieser Schritt stellte eine bedeutende Wende für ein Unternehmen dar, das Franchises wie „God of War“, „Horizon“ und „Spider-Man“ bisher streng an die PlayStation-Hardware gebunden hatte.
Die PC-Versionen erschienen in der Regel erst Jahre nach dem ursprünglichen Start auf der PlayStation. Titel wie Horizon Zero Dawn, Days Gone, The Last of Us Part I, Ghost of Tsushima und Ratchet & Clank: Rift Apart fanden alle mit erheblicher Verzögerung gegenüber ihrem Konsolenstart den Weg auf Steam und in den Epic Games Store.
Sony baute sogar eine eigene Infrastruktur für die PC-Veröffentlichung auf und etablierte die Marke „PlayStation PC“ in den Storefronts und Marketingmaterialien. Das lässt die Entfernung von PC-Verweisen aus den Seiten der PlayStation Studios eher als strategisch bedeutsam erscheinen denn als routinemäßige Bereinigung der Texte.

Was sich ändert und was bleibt
Live-Service-Spiele unterliegen anderen wirtschaftlichen Gesetzen als Einzelspieler-Titel. Ein größerer Spielerpool wirkt sich positiv auf das Matchmaking, die Vitalität der Community und die kontinuierliche Monetarisierung aus. Das macht Multiplattform-Veröffentlichungen für onlineorientierte Titel attraktiver, unabhängig von der Hardware-Strategie.
Bereits veröffentlichte PC-Titel sind weiterhin auf Steam und Epic erhältlich. Die Änderungen an der Website haben keine Auswirkungen auf bestehende Produkte und führen auch nicht zur Absage angekündigter Veröffentlichungen. Was sich ändert, ist die zukünftige Kommunikation rund um die Marke PlayStation Studios.
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