YouTube schließt Lücke – Hintergrundwiedergabe nur noch mit Abo
Google hat die kostenlose Hintergrundwiedergabe bei YouTube beendet. Die Sperre gilt für alle mobilen Browser.
Gerade jetzt sorgt eine Änderung bei YouTube für Aufmerksamkeit. Aktuell berichten viele Nutzer, dass Videos auf dem Smartphone nicht mehr im Hintergrund weiterlaufen. Für viele Nutzer ist das relevant, weil diese Funktion bisher auch ohne Bezahlung möglich war.
Nach aktuellem Stand ändert sich die Situation dauerhaft. Derzeit bleibt die Hintergrundwiedergabe mobilen Nutzern mit kostenpflichtigem Abo vorbehalten. Damit rückt näher, was Google schon lange klar gemacht hat: Die Funktion ist Teil eines Bezahlangebots.
Das merkt man vor allem im Alltag.
Was genau wurde geändert?
Bis vor Kurzem ließ sich YouTube über bestimmte mobile Browser im Hintergrund abspielen. Auch bei gesperrtem Display liefen Videos weiter, meist mit Werbung.
Diese Möglichkeit wurde nun beendet. Die Sperre gilt serverseitig. Das bedeutet, dass Einstellungen am Gerät keinen Unterschied machen.
Erste Hinweise deuten darauf hin, dass die Umstellung schrittweise weltweit ausgerollt wurde.
Welche Browser sind betroffen?
Betroffen sind unter anderem Samsung Internet, Brave und Vivaldi auf Mobilgeräten.
Während die Funktion im Google-Browser Chrome schon länger blockiert war, gilt das nun auch für andere Apps.
Genau hier zeigt sich der Unterschied.
Warum Umgehungen nicht mehr helfen
Zum jetzigen Zeitpunkt helfen weder ältere Browser-Versionen noch das Löschen von Cookies. Auch Änderungen an den App-Einstellungen bleiben wirkungslos.
Die Entscheidung liegt auf Seiten der Server. Damit entzieht Google gängigen Umgehungen die Grundlage.
Das ist ein Punkt, der oft übersehen wird.
Was bleibt kostenlosen Nutzern?
Ohne Abo können Videos weiterhin abgespielt werden, allerdings nur bei aktivem Bildschirm. Für Musik oder längere Inhalte ist das für viele unpraktisch.
Noch ist nicht klar, ob YouTube künftig alternative Modelle anbietet. Nach aktuellem Stand bleibt der Zugang klar begrenzt.

Gerade jetzt wird für viele Nutzer sichtbar, wie klar Grenzen zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Funktionen gezogen werden.
Kommentare (0)
Kommentar verfassen
Noch keine Kommentare vorhanden. Seien Sie der Erste, der kommentiert!