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Apple wird faltbare Displays von Samsung Display verwenden

Einem neuen Bericht zufolge musste Apple einen Dreijahresvertrag mit Samsung Display abschließen, da kein anderes Unternehmen die für das iPhone Fold benötigten Bildschirme herstellen kann.

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Apple wird faltbare Displays von Samsung Display verwenden

Laut einem neuen Bericht vom Mittwoch hat Apple einen dreijährigen Exklusivvertrag mit Samsung Display über die Lieferung von faltbaren OLED-Displays für sein mit Spannung erwartetes faltbares iPhone unterzeichnet.


Samsung wird OLED-Displays für das faltbare iPhone liefern


Faltbare Smartphones sind nach wie vor eine Nischenkategorie, die weniger als 2 % des globalen Smartphone-Marktes ausmacht, wobei die Auslieferungen im vergangenen Jahr insgesamt etwa 20 Millionen Einheiten betrugen. Apples iPhone-Modell gestützt auf Samsungs Display-Know-how und voraussichtlich unter dem Namen „iPhone Ultra“ bekannt – wird diese Dynamik aller Voraussicht nach grundlegend verändern. Es könnte der Kategorie jene Art von Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit verschaffen, die nur Apple generieren kann.


Im Rahmen der Vereinbarung wird Apple seine OLED-Displays für faltbare Smartphones in den nächsten drei Jahren ausschließlich von Samsung Display beziehen. In diesem Zeitraum wird das Unternehmen keine faltbaren Displays von anderen Display-Anbietern verwenden.


Warum Samsung, und warum ausschließlich?


Samsung Display schlug diese Exklusivvereinbarung vor – ein Schritt, der angesichts der komplizierten internen Dynamik durchaus Sinn ergibt. Der Konzern ist zwar Zulieferer von Apple, doch seine Muttergesellschaft, Samsung Electronics, ist zugleich einer der schärfsten Konkurrenten von Apple auf dem Smartphone-Markt.



Die Tochtergesellschaften von Samsung haben wichtige Lieferentscheidungen, die Schlüsselkunden betrafen, in der Vergangenheit über zentralisierte interne Prüfungsverfahren koordiniert. Dies lässt vermuten, dass die Exklusivitätsklausel wahrscheinlich als Rechtfertigung dafür diente, die Partnerschaft überhaupt einzugehen.


Auch Apples Optionen waren begrenzt. Chinas BOE Technology Group liefert faltbare Displays an Unternehmen wie Huawei. Diese Displays gelten jedoch als unzureichend hinsichtlich der Anforderungen von Apple an Haltbarkeit, Qualität und Ausbeute. LG Display verfügt über keine Erfahrung mit der Lieferung von faltbaren Displays für Smartphones. Da es keine glaubwürdige Alternative gab, akzeptierte Apple die Bedingungen von Samsung.

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