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Capcom wird keine generative KI zur Erstellung von Spiel-Assets einsetzen

Capcom hat angekündigt, auf die Einbindung generativer KI-Assets in seine Videospiele zu verzichten. Aus einem auf Automaton veröffentlichten Protokoll einer Aktionärsversammlung geht hervor, dass der Spieleentwickler zwar auf die Verwendung von KI-generierten Inhalten in seinen Spielen verzichtet, die Technologie jedoch nutzen will, um die Effizienz und Produktivität seiner Entwicklungsprozesse zu steigern.

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Capcom wird keine generative KI zur Erstellung von Spiel-Assets einsetzen

Angesichts der Kontroversen um generative KI und der Kritik an Technologien wie DLSS 5 hat Capcom beschlossen, seinen Standpunkt klar zu machen.


Das japanische Unternehmen ist der Ansicht, dass generative KI eine Grenze überschreitet, die nicht überschritten werden sollte. Diese Technologie kann zur Erstellung von Assets verwendet werden, die in Spielen erscheinen, und genau das will Capcom nicht tun. Das Unternehmen hat bestätigt, dass es keine generative KI zur Erstellung von Assets für seine Spiele einsetzen wird und dass diese Arbeit weiterhin von menschlichen Entwicklern übernommen wird.


Capcom lehnt generative KI für die Erstellung von Spiel-Assets ab


Dieser Ansatz unterscheidet sich deutlich von dem, was bei „Crimson Desert“ von Pearl Abyss geschah. Dieses Spiel enthielt mit generativer KI erstellte Assets, obwohl das Studio später erklärte, dies sei „nicht beabsichtigt“ gewesen. Dem Artikel zufolge wäre der Einsatz generativer KI möglicherweise nicht bekannt geworden, wenn dies nicht entdeckt worden wäre.



Capcom ist weiterhin offen für den Einsatz generativer KI auf andere Weise. Das Unternehmen ist bereit, sie zur Steigerung der Effizienz und Produktivität während der Spieleentwicklung zu nutzen. In diesem Fall würde die KI als Hilfsmittel dienen und nicht dazu, KI-generierte Inhalte zu erstellen oder in die endgültigen Spielversionen zu integrieren.


Dies bedeutet auch nicht, dass Capcom Technologien wie DLSS 5 ablehnen wird. Diese Art von Technologie ist nicht direkt mit der Spieleentwicklung selbst verbunden und ist optional. Entwickler können sie je nach ihren Bedürfnissen und Prioritäten anpassen und konfigurieren, was ihren Einsatz akzeptabel macht.


In anderen Nachrichten reagierte Jean Pierre Kellams, Tech Lead Producer bei Epic Games, heftig auf Kritik an DLSS 5 und erklärte, dass diejenigen, die behaupten, die Technologie verbessere die Grafik nicht oder schade der künstlerischen Ausrichtung, völlig falsch lägen.

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